Unterbrochen - Poster

Unterbrochen

2026 | 5' | Animiterter Dokumentarfilm


SYNOPSIS

Wie fühlt es sich an, unterbrochen zu werden? Mit ihrer eigenen, suchenden und persönlichen Stimme erzählt die zwölfjährige Tilda von ihren alltäglichen Erfahrungen, wenn sie beim Sprechen unterbrochen wird – in der Schule, zu Hause, im Gespräch. Ihre Worte entfalten sich mit Klarheit und stiller Präzision und enthüllen Momente, die sonst unbemerkt blieben.
Der Film folgt diesen Unterbrechungen dabei, wie sie eine sinnliche Form annehmen – Gedanken lösen sich auf, Sätze brechen ab und innere Bilder verfliegen, bevor sie sich vollständig entfalten können. Ohne Anklage, aber mit wachsender Resonanz, berührt „Unterbrochen“ eine vertraute Dynamik: Wessen Stimme wird gehört und wessen wird abrupt unterbrochen? Was als persönlicher Bericht beginnt, entwickelt sich zu einer umfassenderen Reflexion über Aufmerksamkeit, Selbstbestimmung und den fragilen Raum, in dem man sprechen darf.
Ein kurzer animierter Dokumentarfilm, der zwischen Beobachtung und Fantasie changiert – zugänglich für ein junges Publikum, aber mit einer Resonanz weit darüber hinaus.


SOUNDTRACK

bald verfügbar


DER SOUNDTRACK IST VERFÜGBAR AUF

 

beromut ost cover grid


BESETZUNG

Tilda Reifenroth (Stimme)


TEAM

Regie: Pola Rader
Musik: Jens Heuler
Sounddesign & Mischung: Sebastian Struck
Produktion: Pola Rader, Naverna


Jens Heuler

VITA

 

Jens Heuler ist Komponist und Electronic Music Artist. Er komponiert Musik für Filme und Medien, Instrumentalmusik, elektronische Musik und Songs. Zu seinen Arbeiten gehören u.a. die Originalkompositionen für Jan Gadermanns Stop-Motion-Kurzanimationsfilm "Laika & Nemo", der 2022 mit einem Studenten Oscar ausgezeichnet wurde, Liisa Zielkes Dokumentarfilm "Sexploration – Wie Will Ich's Wirklich?", Melanie Lischkers "Bilder (m)einer Mutter" // "Life On Tape", eine Zusammenarbeit mit Freya Arde, sowie die Musiken für mehrere Kurzfilme wie unter anderem Pola Raders "Beromut", Sonja Rohleders preisgekrönte Animationskurzfilme "Nest" und "Somni", die beide auf der Berlinale uraufgeführt wurden, und Lukas Olszewskis "Remember Me", der 2024 auf dem New Bedford Filmfestival mit dem Preis für die Beste Originalmusik ausgezeichnet wurde. Seine stilistische Bandbreite reicht von Orchesterkompositionen über intime Klaviermusiken bis hin zu elektronischer Musik und Popsongs.

Neben seiner Arbeit für Filme komponiert Jens Heuler instrumentale und elektronische Musik. So erschien 2022 seine erste Solo-EP "Rising" gefolgt von "Siren's Wake" 2024. Darin kombiniert er akustische und elektronische Elemente mit einem Fokus auf analoge und modulare Klangsynthese um organische Musik und Klanglandschaften zu erschaffen. Dabei bedient er sich sowohl klassischer als auch generativer und experimenteller Kompositionsansätze.

Zu seinen Tätigkeiten gehören außerdem Lehraufträge für Musikproduktion und Projektbetreuung an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, die Komposition von zusätzlicher Musik für Filme sowie die Arbeit als Assistenzkomponist, Arrangeur und Musik Editor. So ist er u.a. an den Musiken für den Oscar-nominierten Dokumentarfilm "Of Fathers and Sons", die deutschen TV-Serien "Die Dasslers", "Behringer und die Toten" und "Nächste Ausfahrt Glück", die Dokumentarfilme "Rabbi Wolff", "The Corridors Of Power" und weitere Filme beteiligt.

Jens Heuler studierte Keyboards & Music Production an der Universität Münster sowie Filmmusik an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und war Teil der Berlinale Talents 2025.

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